Hallo Andreas_Z, Hallo anbuva
Danke für die "Blumen"
Ich habe seinerzeit Autoelektriker gelernt und bin nach der Ausbildung (1962) in die EDV eingestiegen.
Zuerst habe mechanische, dann elektronische (Röhren und später Transistoren) gesteuerte Buchungsmaschinen in der italienischen Schweiz (Lugano) im Aussendienst gewartet.
Anschliessend (1968) war ich Betriebsleiter in einem Grossrechenzentrum (CDC 6600) in Zürich mit mehr als 45 Mitarbeitern. Nebenbei habe ich Cobolkurse gegeben und Applikationen programmiert.
Im Jahre 1975 habe ich dann in die interne IT gewechselt (der 24/7 Betrieb des Rechenzentrums war auf die Dauer nicht machbar) und 1977 die interne Buchhaltung auf Dialog umgestellt, das war damals eine Sensation, konnte man nun die Buchhaltung dezentral an Bildschirmen und Terminals bewirtschaften. Die Hardware (Datapoint 5500) besass bereits ein DOS (Bill Gates hat da abgekupfert), 2.5mb Disks, ein Netzwerk (Arcnet) und konnte nahtlos erweitert werden (zuletzt waren es 12 Server mit über 300 Bildschirme und mehr als 100 Druckern) Natürlich habe ich die dazu nötige Buchhaltungssoftware selber programmiert. Die nun schon in die Jahre gekommenen Datapoint 5500/6600 (64/128/256 kBit Speicher und über zwanzig 20MB Disk) Server wurden nun 1981 durch einen Datapoint 8800 Multiprozessor mit 4 x 256MB Disks umgestellt.
1982 habe ich auf dieser Anlage zusätzlich Mail, Word und Multiplan (Excel) eingeführt. Im gleichen Jahr gabs dann den IBM PC (10 Jahre nach dem Datapoint 2200, IBM hat da abgekupfert), der jedoch viel zu teuer war (mit 10MB Disk über 14´000 SFr), darum habe ich 1984 die ersten Bauteile aus Taiwan eingeführt und zu PCs zusammengebaut (à ~1000 SFr). Diese PCs (die billiger als die Bildschirme der Datapoint waren) wurden bis 1992 den Erscheinen von Windows 3.1 als Terminal und für MS-Dos Applikationen betrieben. Anschliessend erfolgte die Umstellung auf die Office Lösung von Microsoft. 1995 erfolgte die Ablösung der Datapoint Software durch Standardsoftware und anschliessend (1997) ging ich in frühzeitige Pension.
Und weil ich meine IT Kenntnisse nicht verlieren wollte, habe ich dann mit
http://www.computerias.ch geholfen eine Organisation aufzubauen, wo Senioren anderen Senioren, die nicht so gute IT Kenntnisse haben, bei ihren Problemen helfen. Wir haben sehr viel Erfolg, schweizweit gibt es etwa 50 lokale Computerias. Der älteste Teilnehmer (von etwa 4000) ist weit über 90 und wir haben immer wieder neue Senioren die mit mehr als 70 oder sogar 80 neu den Umgang mit PCs lernen.
n.B. Aus meiner Sicht war das der Beginn der PC Ära:
http://en.wikipedia.org/wiki/Datapoint_2200Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest.